Für alles etwas passendes

Selbstgemachte Geschenke drücken Zuneigung aus

Zu Zeiten der Kassette war ein selbstaufgenommenes Mixtape für die Freundin einer der romantischsten Liebesbeweise. Selbstgemachte Geschenke sind auch heute Ausdruck der Zuneigung des Schenkers gegenüber dem Beschenkten.

Es kommt vor, dass man einen Schaufensterbummel macht und einen Gegenstand entdeckt, den man sofort mit einer bestimmten Person assoziiert. Aus einem Impuls heraus ersteht man diesen Gegenstand und verschenkt ihn an eben diese Person. Es muss dafür nicht einmal einen besonderen Anlass geben. An denen mangelt es freilich nicht. Allein im Laufe eines Jahres feiert man nicht nur seinen eigenen Geburtstag, sondern auch noch den von Eltern, Freunden und Verwandten. Hinzu kommen geschenkreiche Feste wie Weihnachten und Ostern. Neben diesen wiederkehrenden Anlässen gibt es auch mehr oder weniger einmalige Ereignisse, die Gelegenheit zum Verschenken bieten: eine Hochzeit, die bestandene Führerscheinprüfung, die Geburt eines Kindes.

Schenken macht Spaß und je größer der Freundes- und Verwandtenkreis ist, desto mehr Geschenke kann man verschenken. Es ließe sich daraus folgern, dass dieser erfreuliche Umstand jedoch einiges an Geldausgabe mit sich bringt. Dabei sind es nicht unbedingt die besonders kostspieligen Geschenke, die für wahre Freude sorgen. Selbstgemachte Geschenke drücken aus, wie viel einem die zu beschenkende Person bedeutet. Schließlich investiert man Zeit und Ideen in die Kreation des Geschenks. Eltern zum Beispiel freuen sich über im Handarbeitsunterricht selbst hergestellte Topflappen und Tonvasen. Wer handwerklich besonders begabt ist, erfreut seine Lieben mit selbstgestrickter Kleidung oder selbst gezimmerten Möbeln, die das Prädikat Unikat tragen. Wem nicht auf Anhieb etwas einfallen mag, der kann sich Inspiration aus Bastelbüchern und Zeitschriften holen. Diese Ideengeber enthalten eine Aufstellung der benötigten Materialien und eine Bastelanleitung.

Selbstgemachte Geschenke spielen oft auf Ereignisse oder Zeiten an, die Schenker und Beschenkter gemeinsam erlebt haben. So etwa selbst gestaltete Fotoalben mit Bildern, die etwa die gemeinsame Schulzeit bis zum Abitur zeigen oder der Ausdruck des jahrelangen Email-Verkehrs mit einem guten Freund. Diese Präsente zeugen von einem individuellen Charakter, wie ihn ein gekaufter Gegenstand nur schwerlich erlangen kann.